Übersetzung Französisch

Das Übersetzungsbüro Isadtrans bietet französisch - deutsch und deutsch - französisch Übersetzungen.

Unsere Übersetzer für Französisch haben sich auf die Übersetzung aus und ins Französische technischer und allgemeiner Texte spezialisiert, sind aber auch in der Lage gute wirtschaftliche und geschäftliche Übersetzungen zu bieten.

Unerlässlich sind bei den Übersetzungen Französisch - Deutsch und Deutsch - Französisch die beiden Stadien, das der Übersetzung und das der Überprüfung.

Beim Stadium der Übersetzung ins oder aus dem Französischen wird der Originaltext gründlich durchgelesen und dann übersetzt. Der muttersprachliche französisch Übersetzer arbeitet nur mit Texten seiner Fachgebiete und bedient sich bei seiner Tätigkeit der neuesten Techniken und Programme in der Übersetzungsbranche.

Die Überprüfung des Textes wird von einen weiteren französisch Übersetzer vollzogen, dieser wird darauf achten, dass die Übersetzung dem Originaltext getreu ist und dazu auch korrekt geschrieben ist.


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Die Geschichte der französischen Sprache

In Gallien befanden sich drei große Völker mit eigenen Sprachen, die Kelten, die von den Römern Gallier genannt wurden, die Aquitanier im Südwesten und im Norden die Belger. Die Romanisierung erfolgte in zwei Phasen. Ab dem Jahre 122 v.Chr. gelangte das Lateinische mit der Gründung von Aquae Sextiae und Narbonne in der Provinz des römischen Reiches Gallia Narbonensis nach Südfrankreich. Mit der Eroberung Nordgalliens ab dem Jahre 58 v.Chr. durch Gaius Iulius Caesar erreichte das Lateinische auch die restlichen Zonen Galliens.

Das Lateinische setzte sich innerhalb einer Zeitspanne von vier Jahrhunderten gegenüber den einheimischen gallischen Dialekten durch. Erstmal geschah die Romanisierung in Städten, Schulen und Verwaltungen, später erst auch in den abgelegenen Gebieten Galliens. Die keltischen Sprachen verschwanden nicht unbemerkt, Sie fanden mit schätzungsweise deutlich über 240 Wortstämmen Eingang in das gesprochene Vulgärlatein. Aufgrund der späteren Durchsetzung des Lateinischen in den ländlichen Regionen von Gallien blieben vor allem Begriffe die im Keltischen seine Herkunft hatten aus der Landwirtschaft im Vulgärlatein erhalten, welche auch im gegenwärtigen Französisch weiterhin verwendet werden. Die Zählweise der Kelten im Zwanziger-System ist in der französischen Sprache zum Teil noch zu finden. In der Sprachwissenschaft nennt man den Einfluss einer untergehenden Sprache auf die sich durchsetzende Sprache Substrat.

Die im Norden Galliens heimische gallorömische Bevölkerung kam in Kontakt durch Handelsbeziehungen mit germanischen Stämmen, aber auch durch Söldnerdienste der Germanen in der römischen Armee. Schon dadurch wurden neben dem keltischen Substrat etliche Wörter germanischen Ursprungs in die französische Sprache aufgenommen. Der Vorgang einer solchen friedlichen Beeinflussung durch nachbarschaftliche Kontakte wird in der Sprachwissenschaft Adstrat genannt.

Der westgermanische Stamm der Franken hatte einen stärkeren Einfluss. Die Franken eroberten im 5. Jahrhundert das Gebiet Galliens und prägten den französischen Vokabularium sehr stark mit. Die Franken übernahmen etwa 700 Wortstämme. Dabei passierte, dass sprachlich sich die Franken dem Vulgärlatein der besiegten galloromanischen Bevölkerung großenteils anpassten. Den Verbleib einiger Wörter aus der Sprache der Sieger in der sich durchsetzenden Sprache der Besiegten nennt man in der Sprachwissenschaft Superstrat. Dies zog sich vom 5. bis zum 9. Jahrhundert hin. Allein ganz im Norden Galliens konnte die germanische Sprachgrenze in das heutige Belgien hinein verschoben werden durch die fränkische Eroberung. Das hohe Prestige des Lateinischen, sowie die weitgehenden Übernahme der römischen Administration erklärt die ungebrochene Dominanz des Vulgärlateinischen. Die fränkischen Lex Salica, in welcher sich römisches Rechtsdenken mit germanischen Zügen verbunden hat, verhalf auch zu dieser Entwicklung.

Weitere Entwicklung der Sprache

Zu Zeiten Karls des Großen wich die Aussprache des Vulgärlateins stark von der Orthografie ab. Daher veranlasste er die karolingische Bildungsreform, wodurch Latein erlernt wurde mit dem Endziel einer klassischen Aussprache. Hier durch sollte es erleichtert werden die Missionierung der germanischen Bevölkerungsteile durchzuführen, denn diese ging vor allem von irischen Mönchen aus, für die Latein eine Fremdsprache war. Auch sollten so eingetretene Unsicherheiten in der Aussprache geklärt werden. Diese Zweisprachigkeit, die sich so bildete, führte zu großen Problemen bei der Verständigung des lateinisch sprechenden Klerus mit der Bevölkerung. 813 n.Chr. auf dem Konzil von Tours legte man eine uniformierte, dem Volke verständliche Sprache für Predigten in Kirchen fest. Latein blieb nur noch als Schriftsprache erhalten. Mit dem Konzil von Tours wurde klar, dass die gesprochene Sprache kein Latein mehr war.

Es bildeten sich mehrere Dialekte, als Langues d’oïl zusammengefasst. Die Straßburger Eide, die 842 auf Altfranzösisch und auf Althochdeutsch verfasst wurden sind die ersten Dokumente, die der französischen Sprache zugeordnet werden. Auf diesem Weg war auch die herkömmliche Diglossie, lateinisch zu schreiben, aber romanisch zu sprechen, vernichtet.
Langsam wurde Paris unter den Kapetingern zum politischen Zentrum Frankreichs, wodurch der dortige Dialekt, das Franzische, zur Hochsprache reifte. Die zunehmend zentralistische Politik trieb die anderen Dialekte stark zurück. 1066 mit der Besteigung des englischen Throns von Wilhelm der Eroberer wurde das normannische Französisch für zwei Jahrhunderte zur Sprache des englischen Adels. In dieser Zeit beeinflusste Französisch sehr stark die englische Sprache. Im 13. Jahrhundert, mit den Albigenserkreuzzügen konnte Frankreich seine Südausdehnung ausdehnen. Die Langues d’oc wurden auf diesem Weg zurückgedrängt und unterdrückt. Im Jahre 1539 wurde Französisch dank des Ediktes von Villers-Cotterêts als Landessprache Frankreichs festgelegt.

1634 wurde von Kardinal Richelieu die Académie française gegründet. Diese beschäftigte sich mit der Vereinheitlichung und Pflege der französischen Sprache. Ab dem 17. Jahrhundert wurde Französisch die lingua franca des Adels in Europa, erstmal in Mitteleuropa und im 18. und 19. Jahrhundert nun auch in Osteuropa (Polen, Russland, Rumänien), viele Gallizismen gelangen in die Sprachen Europas. Frankreich wurde in dieser Zeit zu einer Kolonialmacht und legte damit die Grundlage für die heutige Verbreitung des Französischen außerhalb Europas und der französischen Kreolsprachen.

Im 18. Jahrhundert übernahm Französisch als Sprache des Adels den Bereich der internationalen Beziehungen und Diplomatie, was zuvor Aufgabe der lateinischen Sprache war. Englisch entwickelte sich zur Defacto Welthauptsprache und Verdrängte das Französische aus weiten Teilen der Diplomatie, Politik und des Handels durch die Französische Revolution und das Missraten der napoleonischen Großmachtpolitik sowie durch den Aufschwung des englischsprachigen Vereinigten Königreiches im 19. Jahrhundert zur dominierenden Kolonialmacht, und der englischsprachigen Vereinigten Staaten von Amerika im 20.
Jahrhundert zur Weltmacht. Ein Beweis dafür ist, dass der Friedensvertrag von Versailles von 1919 nicht mehr allein auf Französisch, sondern auch auf Englisch geschrieben wurde.
Dank der Dezentralisierung in den 80er Jahren wird den Regionalsprachen und auch den Dialekten Frankreichs mehr Freiraum gegeben. In Frankreich wurde 1994 ein Gesetz erlassen, das den Schutz der französischen Sprache sichern soll.